01 / Zeitbezug
Messung und Eingang trennen
Für Vergleiche ordnen wir Werte nach der Messzeit ein. Die Eingangszeit zeigt, wie frisch ein Feed ist. Zeitzonen, Uhrabweichungen und verspätete Nachrichten werden als eigene Qualitätsmerkmale erfasst.
Leitfaden 04 Datenqualität
Control-F prüft Telemetriedaten aus unterschiedlichen Anlagen, Gateways und Historians. Wir bringen Zeitstempel, Signaldefinitionen und Einheiten zusammen, damit sich der Anlagenbestand auf einer belastbaren Grundlage auswerten lässt.
01 / Datenqualität
Ein Trendvergleich zwischen Standorten kann täuschen, wenn Gateways anders puffern, Firmwareversionen die Signalnamen ändern oder Sensoren nur bei Wertänderung senden. Die Prüfung setzt bei der Herkunft jedes Signals an.
01 / Zeitbezug
Für Vergleiche ordnen wir Werte nach der Messzeit ein. Die Eingangszeit zeigt, wie frisch ein Feed ist. Zeitzonen, Uhrabweichungen und verspätete Nachrichten werden als eigene Qualitätsmerkmale erfasst.
02 / Signalbezug
Wir dokumentieren Anlagen-ID, Messpunkt, Einheit und Sensorversion. Druckwerte in bar und MPa lassen sich umrechnen, wenn beide dieselbe Bezugsgröße haben. Relativ- und Absolutdruck brauchen eine eigene Behandlung.
03 / Vollständigkeit
Die erwartete Sendelogik zeigt, welche Zeitfenster fehlen. Wiederholte Zustellungen erkennen wir über eine Ereignis-ID oder Sequenz. Identische Messwerte zu unterschiedlichen Zeiten können gültig sein.
02 / Synthetisches Beispiel
In zwei Werken messen baugleiche Anlagen denselben Relativdruck. Ein Gateway sendet sofort, das andere überträgt einen Puffer nach einem Verbindungsabbruch. Ein Bericht nach Eingangszeit würde die Messung aus Werk B einem späteren Betriebsfenster zuordnen.
03 / Häufige Fragen
Wählen Sie eine Anlagenklasse, zwei unterschiedliche Datenquellen und einen Zeitraum mit Normalbetrieb und einer bekannten Unterbrechung. Signaldefinitionen und ein Beispiel für einen Firmware- oder Konfigurationswechsel helfen bei der Einordnung.
Mit Eingangszeit lassen sich Zustellung und Verfügbarkeit beurteilen. Für die zeitliche Reihenfolge im Prozess prüfen wir, ob Sequenznummern, lokale Protokolle oder ein verlässlicher Takt die Messzeit eingrenzen können. Verbleibende Unsicherheit gehört in den Befund.
Wir definieren passende Kennzahlen je Signal. Dazu zählen der Anteil auswertbarer Zeitfenster, das Alter des letzten Werts und die Verteilung der Zustellverzögerung. Die Grenzwerte ergeben sich aus der Betriebsentscheidung und dem erwarteten Sendetakt.
04 / Mit Control-F sprechen
Beschreiben Sie die Anlagen, die verfügbaren Quellen und die Auswertung, die Sie verlässlich betreiben wollen. Im Audit klären wir, welche Stichprobe genügt und welche Regeln sich für Ihre Datenpipelines ableiten lassen.